Strassenszene Chinatown

Strassenszene Chinatown

Chinatown ist heute unweit des Bankenviertels gelegen und der grösste zusammenhängende, noch erhaltene Teil des alten Singapur. Dieses rustikale Viertel besteht weitgehend noch aus alten chinesischen Wohn- und Geschäftshäusern, die schon in der Kolonialzeit errichtet worden sind, viele schon im späten 19. bzw. frühen zwanzigsten Jahrhundert. In den siebzige rund achtziger Jahres des 20. Jahrhunderts, gab es Pläne, das Viertel abzureißen und ebenfalls mit Bürohochhäusern zu bebauen – so wie es praktisch mit dem ganzen ehemaligen Stadtzentrum um den Raffles Place geschehen ist.

Zum Glück ist es nicht so weit gekommen, und die SIngapurer Stadtentwicklungsbehörde hat sich dazu entschlossen, das Vierte als kulturelles Erbe Singapurs und als Touristenattraktion zu erhalten.

Chinatown – Geschäftiges Treiben bis in den späten Abend

Die Häuser sind heute liebevoll restauriert und oft knallbunt gestrichen. Chinatown ist teilweise für den Autoverkehr gesperrt und Fussgängerzone. Man findet dort unzählige kleine und grosse chinesische, malaiische und thailändische Restaurants, Shops mit preiswerten Souvenirs, Uhren fragwürdiger Qualität und Herkunft, Schneider, Massagesalons, Apotheken die traditionelle chinesische Arzneimittel anbieten und vieles mehr. Das ganze Viertel ist auch für Foto-Enthusiasten interessant, da die alten Häuser un die engen, verwinkelten Straßen zahlreiche interessante Perspektiven bieten.

Buddhistischer Tempel

Sehenswert sind auch die diversen Tempel, so befindet sich ein grossser buddhistischer Tempel, ein Hindutempel und eine (eher kleine) Moschee in Chinatown.

Chinatown – besonders reizvoll am Abend

Es lohnt sich, Abends einen Spaziergang durch Chinatown zu machen und in einem der (verglichen mit den Restaurants am Clark Quaye) preiswerten chinesischen Restaurants etwas Leckeres zu essen. Die Atmosphäre ist ausgesprochen gemütlich.

Chinatown kann problemlos mit der U-Bahn (MRT) über die gleichnamige Station erreicht werden.