Arab Street

Arab Street

Die ersten Händler, die Singapur erreichten, waren Araber. Sie liessen sich auf der Insel nieder und bekehrten die meisten Malaien zum Islam. Aus allen Teil der arabischen Welt folgten weitere Zuwänder nach Singapur rund Malaysia – Ihre wichtigste Gemeinsamkeit war die islamische Religion.

Es dauerte nicht lange bis das Viertel von der Bevölkerung seinen heutigen Namen „Arab Street“ erhielt. Zu Recht.

Handeln wie auf dem Basar

Auch heute noch fühlt man sich in weiten Teilen wie in einem arabischen Basar. Hier findet man typische asiatische Leder- und Korbwaren, Messing, Schmuck, Batik und muslimische Kleidung. Allerdings haben sich viele Händler auf den Verkauf an Touristen spezialisiert, so das die Preise oft deutlich höher sind als z.B. in den Nachbarländern Singapurs.

Natürlich kann hier auch in den meisten Ländern gehandelt werden.

Bemerkenswert sind auch die zahlreichen gemütlichen Strassencafes. Am besten erobert man diesen malerischen Stadtteil zu Fuss.

Sehenswert in Arab Street: Die Sultan Moschee

Arab Street - MoscheeDas prägendste Bauwerk in der Gegend ist zweifellos die Sultan Moschee, die Masjid Sultan. Mit ihrer beeindruckenden goldenen Kuppel überragt sie die alten Häuser aus der Kolonialzeit un dist schon weitem gut zu erkenen. Schon seit dem Jahr 1820 stand hier eine Moschee. 1928 wurde die heutige Moschee errichtet. Schon seit jeher ist die Moschee ein beliebtes Besucherziel und Fotomotiv.

Von innen kann die Moschee von Nichtmuslimen nur bis zum Vorraum besichtigt werden. Die Schuhe müssen ausgezogen werden, fotografieren ist im Inneren nicht erlaubt.

Es gibt übrigens über 70 Moscheen in Singapur, die meisten davon sind aber weit kleiner als die Sultan Moschee und fallen wenig auf.