Grundsätzlich drohen in Singapur nur sehr wenige gesundheiliche Gefahren. Die in vielen anderen tropischen Ländern üblichen Hygieneprobleme gibt es hier nicht. Das Trinkwasser in Singapur ist bedenkenlos trinkbar. Die ärztliche Versorgung ist auf bundesdeutschem Standard – oder besser.

Trotzdem gibt es Besonderheiten, di eman beachten sollte. Da wäre zum einen das Klima. Singapur ist extrem heiß und feucht. Wer nicht genug trinkt, kann Kreislaufprobleme bekommen. Es ist ratsam, bei längeren Fusswegen etwas Wasser mit sich zu führen. In Singapur empfiehlt sich leichte, lockere Baumwollkleidung. Vielleicht ist es hilfreich zu wissen, das die niedrigste jemals in Singapur gemessene Temperatur 19,4 Grad Celsius betrug – das war 1934.

Wennman geschwitzt hat, ist etwas Achtsamkeit beim betreten klimatisierter Bereiche ratsam. Die Klimaanlagen sind oft auf sehr kühl eingestellt, man läuft Gefahr sich zu erkälten. Eine leichte Jacke kann hilfreich sein.

Erfreulicherweise ist Malaria in Singapur praktisch ausgerottet. Von dieser heimtückischen Krankheit droht also keine Gefahr. Allerdings kommt es gelegentlich zum Auftreten von Dengue-Fieber. Diese Krankheit wird ebenfalls von Mücken übertragen, die aber von der Singapurer Regierung mit allen Mitteln bekämpft werden. So ist es zum Beispiel untersagt, abgestandenes Wasser in Blumentöpfen oder Eimern herumstehen zu lassen – das kann mit beachtlichen Bussgeldern belegt werden, weil die Stechmücken solche Wasserbehälter als Brutstätten nutzen können.

In den Naturschutzgebieten Singapurs empfiehlt sich die ausgiebige Anwendung von Mückenschutzmitteln, da die Mücken sich hier natürlich nicht vollständig ausrotten lassen.

Sollte man wirklich mal gesundheitliche Probleme haben, die einen Arzt benötigen, empfiehlt es sich in die Notaufnahme des SGH (Singapore General Hospital) zu gehen. Als Tourist werden Sie dort gegen eine Flatrate von nur 90S$ behandelt – und es werde nicht nur medizinische Notfälle behandelt, sondern man kann sich auch mit ganz normalen Erkrankungen dorthin wenden.